Digitalmusik
Apple schiebt iTunes in die Cloud
abgelegt im Archiv Netmusic von Eric Wilde am 10.03.10
Leute, vergesst eure Musiksammlung auf euren stationären Geräten. Es wird Abgleich zwischen dem MP3-Player, dem stationären Rechner, dem CD-Regal, dem Laptop und dem Smartphone mehr notwendig sein. Bald schon liegt die komplette Plattensammlung in der Cloud, in der virtuellen Wolke.






Hintergrund: Apple investiert mal locker eine Milliarde US-Dollar in ein neues Rechenzentrum. Da werden Kapazitäten geschaffen, die es ermöglichen, Musik virtuell zu hinterlegen und per Browser abzurufen und abzuspielen. Das kommt letztlich einer Abschaffung von Festplatten gleich und hat den Vorteil, dass man nicht mehr synchronisieren muss, wie es heute noch notwendig ist, auch wenn Apple es einem mit iTunes ja heute schon recht leicht macht. Die digitale Musiksammlung in der Cloud, das wird ein nächster Schritt, der einen technologischen Sprung nach vorne bedeutet, der aber auch zwangsläufig erscheint. Die Cloud - auch wenn es sich blöd anhört - ist die Zukunft.

Mehr zum Thema:
IT-Trends und -Entwicklungen 2010: Cloud Computing auf Wachstumskurs
Apple plant Speicherbank für Musik
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Wer lebt lang? Die Musikindustrie?
abgelegt im Archiv Musik von Eric Wilde am 02.03.10
Hurra! Es ist CeBIT! Und alle, die sich irgendwie mit den Themen IT, Digitalisierung, Computer, Mobilfunk und Co. auskennen, müssten ganz nervös werden und sich freuen, wie sich sonst nur Fußball-Fans auf die bevorstehende WM freuen.

Zum ersten Mal widmet sich die CeBIT ja auch explizit dem Thema Musik in Zeiten der grenzenlosen Digitalisierung und des mobilen Internets. Nach wie vor halte ich die Frage für berechtigt, warum man bei der CeBIT erst im Jahr 2010 auf die Idee kommt, Musik als Thema fest zu etablieren.






Wenn ich mich nun auf den Seiten der CeBIT umschaue, dann glaube ich zu wissen, warum. War es früher nicht so, dass ein König seinen Zenit längst überschritten hatte und kurz vor dem Abdanken stand, wenn seine eigenen Gefolgsleute rufen mussten "Lang lebe der König!"?

Nun findet man auf der CeBIT-Seite den Artikel "Lang lebe die Musikindustrie" und ich bin mir bis jetzt nicht sicher, ob er tatsächlich aktuell ist oder ob ich auf einen alten Schinken gestoßen bin - immerhin reicht das Zahlenmaterial nur bis 2008. Und wenn dann trotzig gesagt wird, der Musikindustrie werde durch die Digitalisierung neues Leben eingehaucht, dann vermute ich eher, dass die Branche, so wie man sie kannte, an der Digitalisierung kaputt gehen wird. Die Head zu diesem Artikel ist dann auch nicht mehr als ein letzter (?) verzweifelter Hilferuf.
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Japaner bieten Gitarren zum Zerstören an
abgelegt im Archiv Instrumente von Eric Wilde am 24.02.10
Japaner bieten Gitarren zum Zerstören an
OK! Lasst uns in Vorurteilen schwelgen: Japaner sind ein komisches Völkchen. Beweise gefällig? Wie wäre es hiermit? In Japan gibt es ein Unternehmen, das Gitarren verkauft, die sich allein dazu eignen, auf der Bühne zerschlagen zu werden. Kostet auch nur schlappe 60 Dollar, das Stück. Damit erwirbt man dann aber auch das Recht, die kaputte Gitarre an den Hersteller zurück zu schicken. Der recyclet die Teile, um eine neue kaputtbare Gitarre daraus zu basteln. Kreislauf. Na, wenn das mal keine Geschäftsidee ist! Rock'n'Roll!

via: Crunchgear
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Music-DNA: Der Nachfolger der MP3 steht in den Startlöchern
abgelegt im Archiv News von Eric Wilde am 16.02.10
Man stelle sich vor, man hört Musik auf seinem MP3-Player oder auf seinem Smartphone. Grundvoraussetzung: Der Titel ist legal erworben. Dann bekommt man die Möglichkeit, Infos zur Band abzurufen, Tickets für die aktuelle Tour zu kaufen, den Twitter-Account der Band zu verfolgen, den Songtext per Mail zu versenden und mit anderen Fans der Band über Facebook in Kontakt treten. Und das alles auf der Grundlage der Musikdatei, die man auf seinem mobilen Endgerät bei sich hat. Das ist noch Zukunftsmusik und das Produkt, das die Nachfolge des MP3-Formats antreten wird, nennt sich Music-DNA.






Anbieter des Produkts ist ein Unternehmen mit Namen BACH Technology. Die Technik, deie Musik-DNA zugrunde liegt, stammt einmal mehr aus dem Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologies IDMT in Ilmenau. Von denen stammt auch schon das MP3-Verfahren. Dann muss Music-DNA ja schon eine Erfolgsstory werden.

Mehr zum Thema: MP3 2.0: Fraunhofer-Forscher wollen mit Music-DNA das Musikerlebnis revolutionieren
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Realnetworks und MTV trennen sich von MP3-Anbieter Rhapsody
abgelegt im Archiv Netmusic von Eric Wilde am 10.02.10
Der MP3-Online-Store Rhapsody wirbt mit der unendlichen Freiheit, die das Unternehmen seinen Kunden bietet. In die unendliche Freiheit wird Rhapsody nun auch von seinen bisherigen Hauptanteilseignern RealNetworks und MTV entlassen.






In Zahlen heißt das Ganze: Der fgemeinsame Anteil von RealNetworks und von MTV an Rhapsody America wird dann unter die Marke von 50 Prozent sinken. RealNetworks will 18 Mio. Dollar in bar beisteuern, während MTV die Ausgliederung mit einer 33 Mio. Dollar schweren Werbezusage unterstützen wird.

Rhapsody verfolgt in den USA ein ähnliches Geschäftsmodell, wie es hierzulande etwa Napster verfolgt. Man zahlt eine monatliche fixe Gebühr und erhält im Gegenzug die Möglichkeit digitale Musik bis zum Abwinken zu konsumieren. Napster gibt es dabei in Deutschland für knapp zehn Euro, Rhapsody kosten in den USA rund zwölf US-Dollar im Monat. Beide Anbieter halten für ihre Kunden rund acht Millionen Musiktitel bereit.

Mehr zum Thema:
RealNetworks und MTV wollen Rhapsody ausgliedern auf IT-Times.de
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