Der iPod galt lange Zeit als Nonplusultra und der Name wurde gleichsam stellvertretend für alle MP3-Player dieser Welt verwendet. Doch die Zeiten ändern sich und mittlerweile wird digitale Musik von diversen unterschiedlichen Geräten abgespielt, die sich zum größten Teil mit dem stylischen Apple-Gerät messen können.
Das berichtet zumindest die "Süddeutsche" in ihrer Onlineausgabe, wo auf die aktuelle Ausgabe der "Stiftung Warentest" Bezug genommen wird. Und dort geriet der iPod erheblich in die Kritik.
Beispiel Eins ist die Lautstärke: 107 dB erreicht der iPod Touch, 100 dB sind erlaubt d.h. wer das Gerät voll aufdreht, kann leicht einen Hörschaden erleiden. Dasselbe Problem findet sich aber auch bei Cowon iAudio 9, Creative Zen X-Fi 2, Intenso Music Twister, Samsung YP-M1 und SanDisk Sansa Clip+.
Den besten Klang hatte der Sony NWZ-A845, Gesamtsieger war der Philips GoGear Muse und der iPod kam lediglich auf ein "Ausreichend".
Das größte Manko des iPods heißt jedoch iTunes. Alle anderen Player lassen sich bequem von jedem PC laden. Nur Apple benötigt stets die eigenen Software was in diesem Bereich schlichtweg "mangelhaft" ist.
Bedenkt man zudem, dass Apple das mit Abstand teuerste Gerät im Markt anbietet, so kann man vom Kauf eigentlich nur abraten.
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Dass es kaum eine Branche gibt, die sich bei der wachsenden Beliebtheit des Internets unter einem sehr hohen Druck sehr grundlegend verändern musste wie die Musikbranche, das liegt klar auf der Hand. Durch den Musik-Download sollte ja eigentlich der Tod der CD folgen, aber bevor das passiert, scheint auch die Möglichkeit des Downloads wieder gänzlich überholt zu sein. Die neueste Generation ist nun das On-Demand-Streaming, das ist die Möglichkeit, sich immer und überall aus dem Internet jeden gewünschten Song abrufen zu können. Dass sich hier etwas verdienen lässt, haben natürlich auch schon Google und Apple mitbekommen. Die Gerüchte verdichten sich, dass die beiden Unternehmen bald in das Geschäft einsteigen sollen. Eine sehr gute Postion hätte auch der schwedische Dienst mit Namen Spotify. Allerdings kann man ihn in Deutschland bislang noch nicht nutzen, denn, wie sollte es anders sein, der Dienst konnte sich noch nicht mit der Gema einigen. Es wird auch gemunkelt, dass Google Spotify kaufen möchte. Apple wird sich aber wahrscheinlich mit dem On-Demand-Streaming noch Zeit lassen, denn wenn man sich den gut laufenden iTunes Store anschaut, dann würde sich der Konzern damit nur selbst Konkurrenz machen. Auf jeden Fall haben sie mit dem Store und dem iPhone bestimmt die besten Voraussetzungen, um auf eine Markteinführung eines Konkurrenten schnellstmöglich zu antworten.
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Nun kann man wieder sagen: Die Großen (Hier: Musiklabel) unterdrücken die Kleinen (Hier: Filesharing-Dienste). Man könnte aber auch sagen: Die Großen wahren hier ihre Rechte, was sie auch tun müssen.
So oder so: In dieser Woche wurde der Filesharing-Dienst LimeWire beschuldigt, Urheberrechte zu verletzen. Hinter dem Vorwurf steckt die National Publisher's Association in den USA. Erst vor Kurzem waren eineige große Label gegen LimeWire und dessen Gründer, Mark Gorton, vorgegangen. Die National Publisher's Association will auch die kleineren Label mit in die Klage einbeziehen. Man wolle mit am Tisch sitzen, wenn über die Schäden gesprochen werde, die in der Branche durch LimeWire in den vergangenen Jahren verursacht worden seien.
Seitens LimeWire wird der Schritt begrüßt, dass auch kleinere Akteure mit eingebunden werden. Das Unternehmen muss allerdings aktuell auch Kreide fressen, um seine Situation nicht noch zu verschlechteren. Man arbeite aktuell an einem Dienst, der kostenpflichtig sei, so dass die Inhaber von Urheberrechten diese auch wahrnehmen könnten. Mit gleichen Mitteln hat Napster einst doch auch versucht, sich reinzuwaschen.
Spannend: Der Radiosender Hitradio Antenne (Niedersachsen) plant in einer Kooperation mit dem Autohersteller ein Hybridradio. Der Volkswagen wird demnach mit einer mobilen Internetverbindung ausgerüstet und Hitradio Antenne steuert Inhalte bei, die der Autofahrer nach eigenem Gusto selbst zusammen stellen kann.
Hierzu kann er zu Hause am heimischen PC definieren, was seine Lieblingsinhalte sind, die er am Autoradio verfolgen möchte, etwa Sport, Nachrichten oder Musik. Auch die bevorzugte Musikrichtung kann definiert werden. Im Auto selbst sollen zudem auch Angebote direkt ausgewählt werden können. Auch weitere Online-Optionen, wie E-Mail-Abruf im Auto sollen mit dem neuen Hybrid-Radio möglich sein.
Im Rahmen ihrer Kooperationen teilen sich der Radiosender Hitradio Antenne und Volkswagen die Entwicklungskosten für das Hybridradio. Erste Feldversuche sollen im kommenden Jahr (2011) starten, vor allem (wie naheliegend) im Raum Niedersachsen. Wann die ganze Geschichte dann marktreif ist und wann der erste Golf mit dem eingebauten Radio auf der Straße zu finden sein wird, ist indes noch offen. Spannend bleibt die ganze Sache jedoch allemal.
Braucht man das wirklich? Ich würde sagen, in der Kategorie "cooles Spielzeug" müsste der Chumby One ganz weit oben angesiedelt werden. Wenn man es böse formulieren möchte, so könnte man sagen: Das ist ein Wecker mit Radio - das gab es schon in der analogen Welt vor gefühlten 1.000 Jahren.
Aber dann könnte man auch zum iPhone sagen, es sei nur ein Handy mit großem Speicher. Wie das iPhone so wird auch der (oder das?) Chumby One durch seine Apps bzw. Widgets zu dem kleinen Meisterding, das er (oder es?) nun mal ist. Man lädt sich die Musik, die man mag, über Internetradios, man schaut sich seine Fotos als Art digitaler Bilderrahmen darauf an, man liest Mails und Facebook-Nachrichten oder aber seine RSS-Feeds. Ach ja: Die Uhrzeit kann auch angezeigt werden.
Wie es im Artikel "Chumby One weckt mit E-Mails und Musik" so schön heißt: "Der Chumby kann nichts besonders gut, aber er kann sehr viel". Ich würde sagen, das ist doch schon allerhand.
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