Der Ton macht die Musik oder war’s doch der Sänger? [Glaubensfrage]

Der Ton macht die Musik oder war’s doch der Sänger? [Glaubensfrage]

Gerade heute habe ich mal bei iTunes reingehört. Die neue Platte von "Der W" gehört. Sie heisst "Höher, schneller, Weidner". Das Stück ist vom Ex-Böhse-Onkelz-Sänger Stephan Weidner.

Über die Band kann man sagen was man möchte. Auch heute werden über die "Onkelz" noch Streit-Gespräche geführt ala "Das sind doch diese Rechtsradikalen da."

Ach Quatsch. Das sind sie nicht! Das ist schon lange Geschichte. Das Thema gehört aber hier nicht hin.

Was mir vielmehr im Kopf herumkreist. Die "Höher, schneller, Weidner" ist eigentlich ganz nett und doch fehlt mir der typische Onkelz Sound und das obwohl die Crew bei der Produktion wieder ähnlich besetzt gewesen sein dürfte.

Mir fehlt beim hören irgendwie irgendwas. Ich kann's nicht beschreiben. Die Musik klingt der Vorbildband ähnlich aber nicht gleich. Und ich frage mich die ganze Zeit woran liegt das wohl. Der Sänger steht doch als frontmann meist für eine Band. Wird diese Stimme, dieses Gesicht gewechselt geht es auch meistens mit der Band zugrunde. (Es gibt natürlich Ausnahmen…)

Der Knackpunkt ist meine Meinung geprägt von einem geschulten Gehör oder ist das vielleicht doch nur subjektive Meinung? So eine eben wie sie alle haben.

Denn die Fans, die Hörer sind letztendlich die, die entscheiden ob Musik "gut" ist.

So sollte man auch mit seiner eigenen Musik verfahren finde ich. Lasst sie Leute hören die nichts mit Musik zu tun haben. Ein verzogener Mundwinkel, das bisschen "Naja" ist meist schon soviel Wert, dass man denjenigen sagen kann "Achso. Warte ich mach mal kurz…und wie findest du's jetzt?"

Diese Leute sind für mich das Salz in der Suppe und eine Meinung derer zählt für mich mehr als die von 100 Musikprofis.

Das musste jetzt einfach mal raus!

Link Höher, schneller, Weidner im iTunes Store


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