Die Zukunft der Plattenindustrie

Es passiert einiges im Markt der Tonträger! Das ist uns eigentlich auch schon lange bewusst. Aber das Plattenlabel von ihrem Kerngeschäft Abstand nehmen, und sich durch die Neustrukturierung nur auf das digitale Segment konzentrieren, das passiert nicht alle Tage.
Ropeadope wird ab den 06.02. nur noch digital releasen, die Umstände des Marktes und die vereinfachten Vertriebswege legen das natürlich nah, so Andy Hurwitz von Ropeadope:
Wir verdienen nun von der ersten Platte an Geld und müssen uns nicht mehr mit Rückläufern rumärgern. Innerhalb kürzester Zeit können wir neue Bands unter Vertrag nehmen und deren Musik anbieten.
Klar ist es ökonomischer auf ein praktisch sich selbst generierendes Produkt zu setzen, und ist zudem noch bündig zu anderen derzeit aktuellen Themen, wie der Nutzung von Mp3 im kommerziellen Sektor, Eliot van Bursik dazu:
Everyone knows the MP3 format is used by more devices and people than any other file-based digital-audio format. Most also know that record labels prefer DRMed alternatives such as the ones sold by Apple's iTunes, because they make it harder for people to share music. But wait – was that a pig flying past my window just now? Evidence is mounting that major labels may start to prefer the MP3 format, as impossible as that used to seem.
Here are seven reasons why MP3 is the future of the music industry:
1. The labels don't have a choice
2. Apple might be forced into interoperability
3. Thomson has endorsed selling watermarked MP3s
4. Amazon is rumored to start selling MP3s by April
5. Sony: "DRMs are going to become less important"
6. People love AllofMP3.com
7. MP3 has future options
Um es wie netzpolitik zu sagen: Das hätte man auch spätestens mit Napster kapieren können.
[via heise.de] [via NUMB] [via netzpolitik] [at wired 1] [at wired 2]