Dieter Gorny im Interview zur Zukunft der Musik

"Musik ist und bleibt ein unglaublich starkes Tool". Was für ein Schlusssatz von Dieter Gorny, seinerzeit Gründer des deutschen Musikfernsehsenders Viva. Ich kann mich daran erinnern, dass Gorny mal eine echte Größe in der Wirtschaftsszene galt: Visionär, mutig, entscheidungsfreudig.

Nun habe ich den Beitrag von Stefan Niggemeier "Understanding Dieter" gelesen , da beschleicht mich das Gefühl: Entweder hat Dieter Gorny einige Dinge nicht so recht mitbekommen oder aber hatte einfach einen schlechten Tag als er das Interview führte. Hier ein Auszug mit den dazugehörigen Kommentaren Stefan Niggemeiers:

Wie könnte ein sinnvolles Zusammenspiel zwischen Musikindustrie und Internet aussehen?

Gorny: Alle Content-Anbieter müssen erkennen, dass der Vertrieb über das Internet eine enorm wachsende Rolle spielt.

Aber echt. Enorm wachsend. Bald geht's los mit diesem Internet.

Gorny: Also muss man gemeinsame Geschäftsideen entwickeln.

Ob ihm mal jemand iTunes zeigen könnte?

Gorny: Diese gemeinsamen Geschäftsideen nutzen aber nichts, wenn beim Anbieter nebenan alles umsonst ist.

Ob ihm mal jemand iTunes zeigen könnte?

Gorny: Also brauchen wir auch gemeinsame Regeln. Die könnten so aussehen: Konsens ist, im Internet gibt es spezielle Warenhäuser, und wir sorgen dafür, dass der Anbieter da vernünftig verkaufen und der Kunde vernünftig kaufen kann.

Ob ihm mal jemand iTunes zeigen könnte? Oder Amazon? Oder Musicload? Oder Saturn?


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