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von Oliver Eichhof am 03.04.07
Oft schon haben wir die Thematik DRM, besonders nach dem offenen Brief Jobs, hier erläutert und u.a. auch unsere Missgunst gegenüber der eingeschränkten Nutzbarkeit kund getan. Nun wurde am 2. April endlich ein Schritt in eine wahrscheinlich richtige Richtung gemacht und schon brodelt die Gerüchteküche.

Nachdem nun Apple bzw. iTunes sich mit EMI verständigte deren Inhalt künftig ohne DRM anzubieten, sind die europäischen Wächter besorgt, so heißt es weiterhin: Der Wettbewerbskommission missfällt die Tatsache, dass Kunden in der EU nur die iTunes-Filiale in ihrem Heimatland nutzen können. Nun gab es deswegen offizielle Beschwerdeschreiben aus brüssel, die in eine Kartellklage münden können.
iTunes beschwichtigt und ruht sich auf der Rechteschieberei der Majors aus, möchte aber mit der EU zusammen an den Missfällen arbeiten.
Im Weiteren wird spekuliert wie sich die Verabschiedung des DRMs auf den Markt auswirkt, wenn die drei anderen Großen nicht mitziehen. Ob Universal Music, Sony BMG und Warner Music es EMI so bald gleichtun werden, ist fraglich. Besonders bei Warner und Universal war das Bekenntnis zu DRM zuletzt besonders stark ausgeprägt. Offiziell gibt es bislang keine Stellungnahmen zum DRM-Stopp bei EMI. Branchenintern ist es aber kein Geheimnis, dass die Entscheider bei den anderen Majors wenig erfreut über den Alleingang der Briten sind. EMI springe unbedacht ins kalte Wasser, noch fehlten genügend Marktforschungsergebnisse, die eine endgültige Abkehr von den digitalen Kopiersperren rechtfertige.
Zwar ist man als Otto-Normal-Nutzer erfreut, dass sich der Markt, zumindest teilweise, Gedanken darum macht wie man mit dem Kunden als solchen besser klar kommt. Auch zeigen bisherige Versuche mancher Downloadplattformen, dass sich der Verkauf von freien Mp3s als rentabler beweisen. Aber trotz dessen scheint es noch ein wenig zu happern! Man wird auch vorerst keine Prognosen machen können, wie sich der Markt nun einigen wird und ob es nun freie Musik für den Konsumenten gibt, immerhin ist Jobs schon mal in der Stimmung: Steve Jobs says that they are offering people nothing more than what they get when they buy a cd directly and rip it.

Nachdem nun Apple bzw. iTunes sich mit EMI verständigte deren Inhalt künftig ohne DRM anzubieten, sind die europäischen Wächter besorgt, so heißt es weiterhin: Der Wettbewerbskommission missfällt die Tatsache, dass Kunden in der EU nur die iTunes-Filiale in ihrem Heimatland nutzen können. Nun gab es deswegen offizielle Beschwerdeschreiben aus brüssel, die in eine Kartellklage münden können.
iTunes beschwichtigt und ruht sich auf der Rechteschieberei der Majors aus, möchte aber mit der EU zusammen an den Missfällen arbeiten.
Im Weiteren wird spekuliert wie sich die Verabschiedung des DRMs auf den Markt auswirkt, wenn die drei anderen Großen nicht mitziehen. Ob Universal Music, Sony BMG und Warner Music es EMI so bald gleichtun werden, ist fraglich. Besonders bei Warner und Universal war das Bekenntnis zu DRM zuletzt besonders stark ausgeprägt. Offiziell gibt es bislang keine Stellungnahmen zum DRM-Stopp bei EMI. Branchenintern ist es aber kein Geheimnis, dass die Entscheider bei den anderen Majors wenig erfreut über den Alleingang der Briten sind. EMI springe unbedacht ins kalte Wasser, noch fehlten genügend Marktforschungsergebnisse, die eine endgültige Abkehr von den digitalen Kopiersperren rechtfertige.
Zwar ist man als Otto-Normal-Nutzer erfreut, dass sich der Markt, zumindest teilweise, Gedanken darum macht wie man mit dem Kunden als solchen besser klar kommt. Auch zeigen bisherige Versuche mancher Downloadplattformen, dass sich der Verkauf von freien Mp3s als rentabler beweisen. Aber trotz dessen scheint es noch ein wenig zu happern! Man wird auch vorerst keine Prognosen machen können, wie sich der Markt nun einigen wird und ob es nun freie Musik für den Konsumenten gibt, immerhin ist Jobs schon mal in der Stimmung: Steve Jobs says that they are offering people nothing more than what they get when they buy a cd directly and rip it.
Permalink: DRM-Verzicht schlägt Wellen
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Wong
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