Erneut ist YouTube unter Beschuss

Erneut ist YouTube unter Beschuss

Nachdem Viacom Klage gegen Youtube einreichte: weil die Firma "Technologie einsetzt, um vorsätzlich in einem gewaltigen Ausmaß Urheberrechte zu verletzten", wie es in der Klageschrift heißt, und damit nicht nur Viacom, sondern "die ökonomischen Grundlagen eines der wichtigsten Teile der US-Wirtschaft" gefährde. Der Anlass: Mehr als 150.000 seiner urheberrechtlich geschützten Videos hatte Viacom beim Video-Anbieter Youtube ausgemacht. Scheint derzeit alles Feuer auf die zuständigen Behörden bzw. Institutionen gerichtet zu sein. Denn trotz des offensichtlichen Verstoßes YouTubes sieht sich die zuständige behörde, die DMCA nicht in der Pflicht; laut Viacom deckt die DMCA nicht das was YouTube tut.

Fricklas lobt den DMCA, eines der umstrittensten US-Gesetze, als ein "vernünftiges Gesetz", das es dem Web erlaubt habe, sich zu entwickeln und zu erblühen. Viele Copyright-Experten kritisieren den DMCA als zu freundlich der Urheberrechtsindustrie gegenüber. In ihm ist beispielsweise der Artikel 1201 verankert, der den Schutz von "technischen Maßnahmen" festlegt, also DRM-Systemen. Nach Meinung von Fricklas hat es der DMCA E-Mail- und Web-Hosting-Anbietern ermöglicht, ihre Dienste anzubieten, ohne alle auf ihren Systemen gespeicherten Nachrichten oder Dateien auf Urheberrechtsverletzungen hin zu untersuchen. Doch der DMCA decke nicht, was Youtube tue.

Den vollständigen Sachverhalt gibt es auf irights.info


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