Erneute Diskussion über P2P

Phlow, das Magazin für Musik und Netzkultur wirft die Frage auf, ob und wie P2P-Nutzer Verbrecher sind bzw. ob die Musikindustrie dem ganzen unrealistisch gegenüber steht. Die diskussion scheint schier kein Ende nehmen zu wollen, betrachtet man es Netzübergreifend, denn auch hier und in bestimmt annähernd allen Blogs und Webseiten die sich mit Musik beschäftigen, kommt über kurz oder lang die Frage auf wer nun Recht hat, die Industrie oder der Nutzer.
Swen Emmerling von Phlow erörtert ähnliche Fakten wie ich kürzlich, dabei sind seine Quellenangaben detaillierter und nachvollziehbar. Der Kanon seines Artikels beschäftigt sich mit dem Unvermögen der Industrie auf neue Medien einzugehen bzw. realistische Zahlen, denn wenn z.B.: gesagt wird, dass der Umsatzrückgang 40% beträge, sind noch keine Zahlen belegt worden die das bestätigen.
Insgesamt wirft Emmerling die Frage auf, ob alles so wie es einige Studien zeigen rechtens ist und bittet auch bei Falschinformation um Korrektur, worauf anscheinend eine kleine Diskussion in den Kommentaren sich auftat und gewisse Vertreter mit kräftigen Argumenten hervortreten.
Letzt endlich bleibt es eine Diskussion die im Kreis enden wird, die Lobby der Musikindustrie ist zu groß als das man den Internetnutzer nicht weiter kriminalisieren könnte und entgegen dem steht auch leider, dass es einige Zeitgenossen gibt die aus der Einfachheit der digitalen Vervielfältigung Profit schlagen.
[via phlow]