EU-Kommissarin Meglena Kuneva kritisiert Apple

EU-Kommissarin Meglena Kuneva kritisiert Apple

Ihr erinnert euch an die endlose Diskussion bezüglich Steve Jobs (El Cheffe von Apple) und dem Thema DRM (Digital Rights Management)? Wenn nicht, dann informiert euch unser Blog – bitte Jobs und DRM in der Suche nutzen und ihr bekommt die totale Informationsflut.

Jetzt wird die nächste Baustelle aufgerissen. Apple muss den Bautrupp losschicken. Frau Meglena Kuneva (EU-Kommissarin Gesundheit und Verbraucherschutz) wettert gegen Apple. Was sie zu kritisieren hat und wie sie nicht zu Unrecht begründet könnt ihr dank www.heise.de erfahren.

"Die für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständige EU-Kommissarin Meglena Kuneva kritisiert den IT-Konzern Apple und die Kopplung von dessen Musikplayer iPod an den iTunes Store. Laut dem Magazin Focus sagte sie: "Finden Sie es in Ordnung, dass eine CD auf allen CD-Playern läuft, ein iTunes-Song aber nur auf einem iPod? Ich nicht. So etwas muss sich ändern." Apples eigenes Rechtekontrollsystem Fairplay gestattet kein Abspielen der im iTunes Store gekauften Songs auf anderen portablen Musikplayern als Apples iPod, solange man die Songs nicht als normale Audio-CD brennt und wieder zurück in ein digitales komprimiertes Format wie MP3 zurückwandelt. Dies ist allerdings für die Anwender mit einigem Aufwand verbunden und geht in der Regel mit einem Qualitätsverlust einher.

Europäische Verbraucherschützer hatten sich im Januar in der auseinandersetzung um die Nutzungsbedingungen für Apples iTunes Store auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt. Dabei geht es den Organisationen aus Deutschland, Finnland, Norwegen und Frankreich um die Interoperabilität der gekauften Titel, um bessere Vertragsbedingungen und Haftungsregeln. Im Februar hat das deutsche Verbraucherschutzministerium gemeinsam mit Verbraucherschutzverbänden eine "Charta für Verbrauchersouveränität in der digitalen Welt" erstellt. Anbieter von Web-Musikshops wie Apple müssten demnach ihre geschlossenen Systeme öffnen, um dem Verbraucher mehr Wahlmöglichkeiten zu eröffnen.

Kommende Woche findet in Berlin im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft die Konferenz "Herausforderungen und Chancen in einer digitalisierten Welt" statt. Auf dieser soll, so berichtete die Financial Times Deutschland, die Charta vorgestellt werden. An der Konferenz nimmt auch die EU-Kommissarin Kuneva teil. Dort soll laut Verbraucherschutzminister Seehofer "deutlich werden, dass in Zeiten einer rasanten technologischen Entwicklung einem hohen Verbraucherschutzniveau für Verbrauchervertrauen und wirtschaftliche Entwicklung in Europa große Bedeutung zukommt"."

[via www.heise.de] [at www.apple.de]


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