faces.com | Das Web 2.0 Frontend für deine Musik

Mit dem Slogan "Share your digital life for free" hebt sich faces.com zwar nicht sonderlich von anderen Web 2.0 Anwendungen, aber der Umstand das wir neben Bildern auch unsere Musik fachgerecht Online aufbewahren können, macht faces.com sehr interessant.

faces.com

Prinzipiell soll man faces.com wohl als Blogtool für seinen Gedankengossip benutzen, denn neben dem Bild- und Musikupload, kann man auch bei faces.com sein Bloggingglück versuchen. Trotz dessen steht nichts im Weg nur seine Bild- und Musikdateien dort hoch zu laden und anderweitig, auf der wahrscheinlich schon vorhandenen Website zu benutzen.
Das ich mich jetzt natürlich nur auf den Musikupload und die Verwendung der Dateien konzentriert habe, versteht sich von selbst.
Und so war ich anfangs über die simple Benutzung von Faces angetan. Die Files lassen sich im MultiChoice-Verfahren auf den Faces-Server drücken und danach simpel per Drag & Drop in seinen persönlichen TuneFeed integrieren.
In der Standartvariante des Accounts kann man monatlich bis zu 100 MB an Daten hoch laden und 10 GB können durch andere herunter geladen werden. Darüber hinaus wäre ein Pro-Account fällig, der mit 24,90$ zu Buche schlägt, aber auch die Limits komplett aufhebt. Das ist in Anbetracht des Nutzens denn man dadurch haben könnte nicht sonderlich viel.

Nachdem ich testweise Cherry Blossom Girl hoch lud, war ich kurz durch die etwas unübersichtliche Führung durch das Menü zur Verwendung des mp3 irritiert. Das kann aber auch unter Umständen daran gelegen haben, das ich gerade meine Brille nicht auf hatte.

Das Resümee ist so kurz wie fürsprechend. Ich war sehr angetan von der Idee endlich Musik Online verwalten zu können, leider gibt es anscheinend Einschränkungen in der Filegröße, so das ich mit dem Versuch eine 80 MB Datei hoch zu laden auf dem Bauch landete. Aber für den normalen Brauch scheint es so keine weiteren Probleme zu geben. Fraglich ist allerdings ob zu Stosszeiten der Genuss der Musik durch Ausfall eingeschränkt werden könnte. Das sei aber vorerst dahin gestellt.
Der erste Versuch lief aus meiner Warte heraus sehr positiv und kann Live im Folgenden begutachtet werden.
Letzt endlich bleibt nur noch die alte Rechtefrage, denn wenn das Modell Erfolg haben sollte, werden sich mit Sicherheit auch wieder die Plattenfirmen melden.

www.faces.com


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