Filesharing-Dienst LimeWire steht mit dem Rücken zur Wand
abgelegt im Archiv News am 18.06.10

© Andreas Bender / PixelioNun kann man wieder sagen: Die Großen (Hier: Musiklabel) unterdrücken die Kleinen (Hier: Filesharing-Dienste). Man könnte aber auch sagen: Die Großen wahren hier ihre Rechte, was sie auch tun müssen.
So oder so: In dieser Woche wurde der Filesharing-Dienst LimeWire beschuldigt, Urheberrechte zu verletzen. Hinter dem Vorwurf steckt die National Publisher's Association in den USA. Erst vor Kurzem waren eineige große Label gegen LimeWire und dessen Gründer, Mark Gorton, vorgegangen. Die National Publisher's Association will auch die kleineren Label mit in die Klage einbeziehen. Man wolle mit am Tisch sitzen, wenn über die Schäden gesprochen werde, die in der Branche durch LimeWire in den vergangenen Jahren verursacht worden seien.
Seitens LimeWire wird der Schritt begrüßt, dass auch kleinere Akteure mit eingebunden werden. Das Unternehmen muss allerdings aktuell auch Kreide fressen, um seine Situation nicht noch zu verschlechteren. Man arbeite aktuell an einem Dienst, der kostenpflichtig sei, so dass die Inhaber von Urheberrechten diese auch wahrnehmen könnten. Mit gleichen Mitteln hat Napster einst doch auch versucht, sich reinzuwaschen.
Mehr zum Thema: Internet File-Sharing Service Is Sued by Music Publishers in der New York Times

© Andreas Bender / Pixelio
Tags: LimeWire, Napster, Filesharing, Urheberrechte
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