FTD berichtet über neue Töne in der Musikindustrie
abgelegt im Archiv News am 25.10.07

Nein, es gibt keine neue, innovative Musikrichtung, die Heil und Segen über die gebeutelte Musikindustrie bringt. Die financial times deutschland rekapituliert die Machenschaften um iTunes, Amazon, den Plattenfirmen und den Künstlern.
Dabei werden viele bereits hier angesprochene Punkte erwähnt, beispielsweise der Eintritt Amazons in den digitalen Verkauf ohne DRM, welcher iTunes mittelfristig dazu gezwungen hat, seine Preise von 1,29 auf 99 Cent zu senken.
Das Kredo des Artikels ist der Umschwung, sowohl bei den Künstlern als auch bei den Vertriebsformen. Lediglich neu ist, das die Plattenfirmen anscheinend reell Schiss inner Büchs haben und sich nicht mehr auf der Downloadlüge ausruhen. Sie sehen ihre Umsätze im physikalischen Bereich weiter sinken und wissen auch, das deren derzeitige Onlinevertriebswege das nicht auffangen werden.
Die Lösung der Firmen, wie sie im Artikel der FTD erläutert wird, setzt auf mobile Flatrate- bzw Abo-Angebote. Meines Erachtens kein Meilenstein und keine großartige Verbesserung. Das denn aber auch um die Ecke gedacht wird und neue Künstler so genannte 360 Grad Verträge bekommen, in denen der Major Anteile von allen Umsätzen vom Plattenverkauf bis zum Merchandising bekommen... ist doch auch nicht sonderlich neu, oder?
Wenn das im FTD-Artikel gerade das zeitliche Maß wieder gibt, denn wundere ich mich doch noch über die Unfähigkeit der Majors sich auf neue Vertriebswege einzulassen. RCRDLBL will es ja vormachen, schaut es euch doch ab und adaptiert es nach eigenem Gusto!
[via FTD]
Tags: Online Musik
Trackback: http://www.creative-weblogging.com/publish/mt-tb.pl/98715
Wong
Stimmen Sie ab für FTD berichtet über neue Töne in der Musikindustrie:
|
Dieser Eintrag wurde mit: 7.00 Punkten (von 1 Stimme(n) insg.) bewertet.
|
| RSS | Alle Abonnements sehen |
|
Was ist RSS? | |
| Yahoo! |
|
| MEIN MSN |
|
| Bloglines |
|
| Followen Sie uns bei Twitter! |





