Härteres Vorgehen gegen deutsche Downloader
abgelegt im Archiv News am 18.06.07

Die Amis, in Form der RIAA, machen es vor, wir humpeln hinter her. Die Machenschaften gegen illegale Downloads werden immer pompöser und so wurden letztes Jahr 25.000 Anzeigen ausgesprochen. Die Musikindustrie verspricht sich davon einiges. Wiederum wird übersehen, dass glücklicher Weise diejenigen bagatellisiert werden, die nicht mehr als 100 Tracks zum Download anbieten.
Auch in Deutschland kommt es meist zu außergerichtlichen Einigungen - gerade wenn Kinder an den Downloads beteiligt waren. Denn nach Angaben des Karlsruher Rechtsanwalts Michael Rosenthal ist die Rechtslage im Fall von Minderjährigen hier immer noch unklar. Es gebe noch keine einheitliche Rechtsprechung oder obergerichtliche Urteile, nach denen sich künftige Entscheidungen richten könnten, sagte der Anwalt.
Dennoch zeigt nach Angaben des Bundesverbandes der Fonografischen Wirtschaft die verstärkte Strafverfolgung bereits Wirkung: Von 2005 auf 2006 war die Zahl der illegalen Musikdownloads in Deutschland von 412 auf 384 Millionen Stück zurückgegangen. Den meist jugendlichen Tauschbörsen-Nutzern mangelt es nach Meinung der Musikindustrie immer noch an Unrechtsbewusstsein beim illegalen Musiktausch.
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Tags: RIAA
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