Internet als Hoffnungsträger für die Musikindustrie
abgelegt im Archiv News am 09.04.07
Oft lese ich Artikel in Zusammenhang mit der Verbreitung digitaler Musik und deren Vertretern und ihren Aussagen. Vorreiter in der wahrnehmungsverfälschten Bearbeitung der Belange der Industrie, ist die IFPI, diese tat sich just mit der Äußerung "man fordere ein Verbot intelligenter Aufnahmesoftware, mit der sich aus Internetradios vollautomatisch maßgeschneiderte CDs zusammenstellen ließen: Ein gesunder Musikmarkt kann sich nur dann entwickeln, wenn die Interessen von Künstlern, Musikindustrie und Verbrauchern gleichermaßen berücksichtigt werden."

Ok, die Interessen der paar Majors wäre durch ein eventuelles Verbot solcher Software vielleicht gewahrt. Aber wie sieht es denn in der Realität aus? Die wenigen die nicht als Hardcore-Downloader ihre Zeit fristen, sind zu meist mit dem Angebot des konservativen Radio bzw. Musikmarktes eh mehr als gelangweilt, in sofern interessiert einem die debatte nicht sonderlich. Einige, wenn nicht gar viele Internetnutzer machen sich auch einen der größten Vorteile des Netzes nutzbar, das Internetradio! Am besten in Form von Netlabels. So ist man schon von vorn herein dem Massenmarkt abgekehrt, wird aber immer noch als potentielle Gefahr gesehen, man nutzt ja das Netz!
Schön wäre ein Generationswechsel, der die veralteten Entscheidungsträger durch offensichtlich besser Belehrte austauschen würde, Utopia?
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Tags: IFPI Musikindustrie Internet
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