Interview mit Richard Kruspe von Rammstein

Ach ja, Rammstein. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich die zum
ersten Mal hörte. Das war brachial, das war verboten, das war ein wenig
anrüchig, das war gigantisch und großartig.

Nun war es lange still um Rammstein und als dann vor einigen Wochen die
Diskussionen um diese Band neu entfachten, da als “Musikvideo” mal eben ein
Porno gedreht wurde, da war mir eigentlich klar: Die haben ihr Pulver auf
den vorangegangenen Platten dermaßen verschossen, dass da nichts Neues,
nichts Brachiales, nichts Aufregendes mehr kommen kann, allenfalls eine
Kopie des Alten, gepaart mit oberflächlichen Schockern, die dem Rammstein,
wie ich die Band einst kennen- und schätzen lernte eigentlich zu platt sein
müssten.

Nun lese ich das Interview “Es gibt nur noch Aufrüsten” mit Rammstein-Gitarrist Richard Kruspe in der SZ und habe plötzlich doch nicht
wenig Lust, mir die neue Platte doch zu kaufen.


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