Kleinkrieg bei den Indie-Labels

Bei den Indies geht es dieser Tage ziemlich heftig ab, MoS scheint gegen Impala und AIM zu wettern, V2 möchte schlichten und das ganze nur weil sich die Indies mit dem ein oder anderen Major zusammen tun wollen…
In die auseinandersetzung zwischen den Independentverbänden Impala und AIM mit dem britischen Label Ministry of Sound (MoS) mischt sich nun auch V2 Records ein. Das Unternehmen fordert eine geschlossene Front und verurteilt Sektierer, die die gemeinsamen Anstrengungen der europäischen Indieszene sabotieren.
Die unabhängigen Plattenfirmen gäben sich mit diesem "unnötigen Gezänk" der Lächerlichkeit preis, erklärten Tony Harlow, CEO der V2 Music Group, und der britische V2-Geschäftsführer David Steele. "Der Independentsektor steht überall unter Beschuss. Und diese Wirklichkeit ist in Kontinentaleuropa noch rauer als in UK." Ohne MoS namentlich zu erwähnen, bezeichnen Harlow und Steele die Vorwürfe von MoS-Geschäftsführer Lohan Presencer gegen die britische Labelvereinigung AIM und die europäische Dachgesellschaft Impala als "Ablenkung von bestimmten Parteien, die nicht wahrhaben wollen, dass wir den Krieg an allen Fronten verlieren" (…)
[via mediabiz]