![Podcasting - How To Teil 5 [Bearbeitung der Aufnahme]](http://static.digital-listening.de/digital-listening.de/imgname--podcasting_how_to_teil_5_bearbeitung_der_aufnahme---50226711--images--podcasttips.jpg)
Habt ihr nun endlich eure erste Aufnahme gemacht wollt ihr natürlich erstmal diese Datei bearbeiten. Sicher sind euch einige Patzer passiert. Keine Angst das lässt sich alles korrigieren.
Die anderen Teile:
- Auswahl des richtigen Mikrofons
- Recording-Interface
- Software zum bearbeiten der Audio-Dateien
- Die erste Aufnahme
Ich verwende für meine Beispiele hier amadeus Pro aus dem Hause Hairer Soft. Ihr werdet in euren Programmen aber ähnliche beziehungsweise gleiche Funktionen finden.
Falls ihr euch mit diesen Schnittprogrammen noch nicht so auskennt oder euch der Überblick fehlt seht einfach nochmal in Teil 3 dieser Podcasting Reihe nach.
Nach der Aufnahme hat man meist mit einigen Versprechern zu kämpfen. Wenn ihr euch mal meine Probeaufnahme anhört werdet ihr einige Dinge entdecken. So wäre es zum Beispiel für mich besser gewesen, ich hätte nicht gesagt, dass ich mit Amadeus aufnehme sondern ich hätte diesen Satz lieber allgemeiner formuliert. Es empfiehlt sich ürbigens immer einen Satz wieder von vorne anzufangen, somit bleibt der natürliche Sprachfluss besser erhalten.
So sieht meine Aufnahme aus:

So hört sich meine Aufnahme an:
Aufnahme.mp3
Vorgehensweise
Wie gesagt könnnen Fehler passieren. Das dürfen sich auch. Wollt ihr ein gutes Ergebnis haben, bei der Korrektur solcher Fehler. Empfehle ich den Satz nochmal einzusprechen. Das hat den Vorteil, dass man bei der Nachbearbeitung zwei mögliche Schnittpunkte zur Verfügung hat.
Einmal Satzanfang und einmal die eigentliche Stelle an der sich versprochen wurde. Statt dass man nur die versprochene Stelle hat.
Bei mir sind das folgende Stellen:
Deswegen wollte ich euch mal zeigen, wie sich das mit Amadeus Pro bewerkstelligen lässt.
Gehen wir die einzelnen Stellen mal durch.
* Der Satzanfang bietet sich grundsätzlich immer an und ist der einfachste Punkt zum schneiden. Der Redefluss bleibt erhalten und man kann meistens die Lücke zwischen den beiden Sätzen exakt übernehmen.
* Denkpausen oder Kommastellen sind ebenfalls gut geeignet, auch hier entsteht beim sprechen eine kurze Pause.
* Sollten die ersten beiden Schnittversuche fehlschlagen, wird es langsam knapp und man muss versuchen zu tricksen. Meist geht es dann sehr genau um die eigentliche "Versprechstelle" herum. Hier sind die wichtigsten Punkte "kurz davor", "mittendrin" und "kurz danach". Wollte man eigentlich was ganz anderes sagen, wie ich, muss man schauen, dass man wenigstens "kurz davor" noch benutzen kann.
Wie jetzt genau nochmal?
Markieren und ausschneiden. Ganz einfach. Kurz nochmal reinhören (nicht vergessen ein bisschen grösser zu zoomen das verschafft Überblick). Ich versuchte mal bei mir den ganzen Satz zu übernehmen. Die Selektion sieht dann so aus:

Nun noch auf entfernen klicken (meistens im Menü bearbeiten). Und schon kann man sich das Ergebnis anhören. In meinem Fall hat das sogar ganz gut geklappt.
Weitere Bearbeitungen
Wo wir doch schon gleich mal beim Editing sind. Vielleicht ist es ratvoll mir einige "ähhh"'s abzugewöhnen. Davon bin ich grundsätzlich kein Fan, denn solche gedanklichen Pausen verhelfen auch den Hörern zu einer kurzen Denkpause (sagt mir mein Didaktik-Dozent).
Sei's drum. Gehen wir mal radikal ran und schneiden noch einige "Ähh" und "Schmatzer" raus. Bei mir ist bei ca. 8 Sekunden ein ganz lauter drin. Den machen wir ebenfalls raus, genauso wie das "Ähh" bei 36 Sekunden. Ausserdem hab ich noch die anderen Versprecher heraus genommen.
Das Ergebnis klingt so:
Aufnahme2.mp3
Kleine Tipps:
* Sollte euch mal ein Knackser beim schneiden entstehen markiert nur einen kurzen Bereich und benutzt die Fade In beziehungsweise Fade Out Funktion.
* Arbeitet mit Markern. Erstens kann man Marker schön benennen, wie etwa "Schmatzer" oder "Versprecher", und man kann somit werden des ersten Anhörens nach der Aufnahme schonmal sagen wo was weg muss, wo was hin muss. Zweitens bieten die meisten Schnittprogramme noch Funktion mit denen man einen Bereich zwischen 2 Markern markieren kann. Die Arbeit fällt damit leichter.

Meine schöne Aufnahme hier ist noch nicht ganz gelungen. Es "schneit" im Hintergrund ziemlich stark. Dagegen möchte ich beim nächsten mal etwas tun.

Habt ihr nun endlich eure erste Aufnahme gemacht wollt ihr natürlich erstmal diese Datei bearbeiten. Sicher sind euch einige Patzer passiert. Keine Angst das lässt sich alles korrigieren.
Die anderen Teile:
- Auswahl des richtigen Mikrofons
- Recording-Interface
- Software zum bearbeiten der Audio-Dateien
- Die erste Aufnahme
Ich verwende für meine Beispiele hier Amadeus Pro aus dem Hause Hairer Soft. Ihr werdet in euren Programmen aber ähnliche beziehungsweise gleiche Funktionen finden.
Falls ihr euch mit diesen Schnittprogrammen noch nicht so auskennt oder euch der Überblick fehlt seht einfach nochmal in Teil 3 dieser Podcasting Reihe nach.
Nach der Aufnahme hat man meist mit einigen Versprechern zu kämpfen. Wenn ihr euch mal meine Probeaufnahme anhört werdet ihr einige Dinge entdecken. So wäre es zum Beispiel für mich besser gewesen, ich hätte nicht gesagt, dass ich mit Amadeus aufnehme sondern ich hätte diesen Satz lieber allgemeiner formuliert. Es empfiehlt sich ürbigens immer einen Satz wieder von vorne anzufangen, somit bleibt der natürliche Sprachfluss besser erhalten.
So sieht meine Aufnahme aus:

So hört sich meine Aufnahme an:
Aufnahme.mp3
Vorgehensweise
Wie gesagt könnnen Fehler passieren. Das dürfen sich auch. Wollt ihr ein gutes Ergebnis haben, bei der Korrektur solcher Fehler. Empfehle ich den Satz nochmal einzusprechen. Das hat den Vorteil, dass man bei der Nachbearbeitung zwei mögliche Schnittpunkte zur Verfügung hat.
Einmal Satzanfang und einmal die eigentliche Stelle an der sich versprochen wurde. Statt dass man nur die versprochene Stelle hat.
Bei mir sind das folgende Stellen:
Deswegen wollte ich euch mal zeigen, wie sich das mit Amadeus Pro bewerkstelligen lässt.
Gehen wir die einzelnen Stellen mal durch.
* Der Satzanfang bietet sich grundsätzlich immer an und ist der einfachste Punkt zum schneiden. Der Redefluss bleibt erhalten und man kann meistens die Lücke zwischen den beiden Sätzen exakt übernehmen.
* Denkpausen oder Kommastellen sind ebenfalls gut geeignet, auch hier entsteht beim sprechen eine kurze Pause.
* Sollten die ersten beiden Schnittversuche fehlschlagen, wird es langsam knapp und man muss versuchen zu tricksen. Meist geht es dann sehr genau um die eigentliche "Versprechstelle" herum. Hier sind die wichtigsten Punkte "kurz davor", "mittendrin" und "kurz danach". Wollte man eigentlich was ganz anderes sagen, wie ich, muss man schauen, dass man wenigstens "kurz davor" noch benutzen kann.
Wie jetzt genau nochmal?
Markieren und ausschneiden. Ganz einfach. Kurz nochmal reinhören (nicht vergessen ein bisschen grösser zu zoomen das verschafft Überblick). Ich versuchte mal bei mir den ganzen Satz zu übernehmen. Die Selektion sieht dann so aus:

Nun noch auf entfernen klicken (meistens im Menü bearbeiten). Und schon kann man sich das Ergebnis anhören. In meinem Fall hat das sogar ganz gut geklappt.
Weitere Bearbeitungen
Wo wir doch schon gleich mal beim Editing sind. Vielleicht ist es ratvoll mir einige "ähhh"'s abzugewöhnen. Davon bin ich grundsätzlich kein Fan, denn solche gedanklichen Pausen verhelfen auch den Hörern zu einer kurzen Denkpause (sagt mir mein Didaktik-Dozent).
Sei's drum. Gehen wir mal radikal ran und schneiden noch einige "Ähh" und "Schmatzer" raus. Bei mir ist bei ca. 8 Sekunden ein ganz lauter drin. Den machen wir ebenfalls raus, genauso wie das "Ähh" bei 36 Sekunden. Ausserdem hab ich noch die anderen Versprecher heraus genommen.
Das Ergebnis klingt so:
Aufnahme2.mp3
Kleine Tipps:
- Sollte euch mal ein Knackser beim schneiden entstehen markiert nur einen kurzen Bereich und benutzt die Fade In beziehungsweise Fade Out Funktion.
- Arbeitet mit Markern. Erstens kann man Marker schön benennen, wie etwa "Schmatzer" oder "Versprecher", und man kann somit werden des ersten Anhörens nach der Aufnahme schonmal sagen wo was weg muss, wo was hin muss. Zweitens bieten die meisten Schnittprogramme noch Funktion mit denen man einen Bereich zwischen 2 Markern markieren kann. Die Arbeit fällt damit leichter.

Meine schöne Aufnahme hier ist noch nicht ganz gelungen. Es "schneit" im Hintergrund ziemlich stark. Dagegen möchte ich beim nächsten mal etwas tun.
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