Streit um digitale Verkäufe

Dieser Tage tue ich mich ein wenig schwer mit der Bloggerei. Zum einen liegt das an der gerade anstehenden Phase der Faulheit. Diese kommt immer mit dem Temperaturumschwung… Nein, im Ernst. Privat geht es gerade ab und ich binde mir eine Verpflichtung nach der anderen ans Bein. Nicht weiter tragisch, kommt dabei auch Material für Digital Listening rum.
Kürzlich erst, habe ich das Bestreben der Vertriebe erwähnt physische Veröffentlichungen vor den digitalen zu fördern. Das Thema sprach ich mit dem mir befreundeten Plattenladeninhaber, der ja nun verständlicher Weise in seiner Meinung eingefahren ist, an und wir landeten in einem eingefahrenen Streitgespräch.
Sein Kosmos reicht gerade bis zur Tür und daraus entstand das Argument, das die Leute in seinem Laden öfter auf nervige Downloads schimpfen. Man muss dazu sagen, das der laden nur vier Tage die Woche auf hat und ca. zu 90% von Stammkundschaft lebt. Zudem bedient der Laden einen weniger kommerziellen Bereich.
Als ich ihm das versuchte näher zu bringen, gerade mit den Erfahrungen aus der Bloggerei hier, kam als Antwort: Durchaus möglich, dass es mit den Verkäufen immer weiter zurückgeht. Aber vielleicht erlebt die CD und LP ja eine Art Renaissance, wie der Schnurrbart?
So macht man jede Diskussion dem Erdboden gleich und leider missfällt mir auch leicht sein agieren in dieser Richtung, aber ich kenne ihn halt nicht anders und da er auch einer der Vertreter "Copy kills music" ohne vernünftiges Backgroundwissen ist, halte ich mich da auch weites gehend zurück!
Zum Abschluss noch was informatives, die Zahlen der DRM-freien Downloads schießen in die Höhe. Komisch, wer hätte das erwartet, mehr Infos auf golem.de!