Traditionsreiches Plattenstudio verkauft mehr Donloads als CDs

Traditionsreiches Plattenstudio verkauft mehr Donloads als CDs

Ist das nun endlich die Trendwende auf dem Musikmarkt? Hat es die traditionelle Branche nach fast zehn Jahren "Trendshinterherhecheln" nun geschafft, selbst wieder die Welle der Trends und damit des Erfolges zu reiten?

Abwarten, Brüder. Erstaunlich ist schon, wenn ein traditionsreiches Label wie Atlantic Records erstmalig mehr Geld durch Downloads einnimmt als durch Plattenverkäufe. Da frage ich mich allen Ernstes: Jetzt erst? Was ist in all den vergangenen Jahren passiert? Naja, es scheint dann ja doch so etwas wie eine Trendumkehr zu geben – hin zu mehr digital.

Zum einen begrüße ich die Geschichte, reite diese oben genannte Welle ja selbst. Auf der anderen Seite: Dieses tolle Gefühl, dass ich früher hatte, wenn ich Queen- oder U2-Schallplatten neu hatte, um dann beim Platte zu hören die Cover zu studieren, dieses Gefühl gibts digital halt nicht mehr – aber das hat man ja auch der CD schon vorgeworfen. Also: Welle weiter reiten. Ist schon gut so.


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