US-Studie beziffert Piraterieschäden?

Laut musikwoche.de ist es unbestritten, dass Piraterie ganze Industriezweige schädigt. Dies wird mit einer neuen Studie wiederholt unter Beweiß gestellt… Okay, ich will es ja nicht gut heißen, dass Downloadverhalten Jugendlicher und auch nicht die Disakzeptanz russischer Downloadportale verharmlosen, aber generell gehe ich davon aus, dass die hochgerechneten Zahlen, auf die sich die Industriezweige stützen, eher vage sind, denn auch wenn man Downloader XY als Fallbeispiel heran zieht und dieser im Monat, sagen wir mal, ca. 8 Alben runter lädt, heißt das noch lange nicht, dass Downloader XY sich diese Alben auch bei nicht vorhandenen Downloadportalen im Laden kaufen würde.
Wir erinnern uns kurz an meinen NEON-inspirierten Artikel und lesen den Beispieltext der Studie:
Laut dem texanischen Institute for Policy Innovation (IPI) hat die weltweite Musikpiraterie die Wirtschaftsleistung der USA um 12,5 Milliarden Dollar geschwächt. Pro Jahr gingen amerikanischen Erwerbstätigen nach Erkenntnissen des IPI rund 2,7 Miliarden Dollar an Einnahmen durch die Lappen – 1,1 Milliarden direkt innerhalb der Tonträgerindustrie und weitere 1,6 Milliarden in angrenzenden Wirtschaftsbereichen.
[via musikwoche.de]
Nachtrag: golem.de nimmt sich heute der Studie an und erläutert ausführlich die Zweifel daran.