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von Oliver Eichhof am 27.03.07

Die University of Wisconsin weigert sich als erste US-Universität, Briefe der RIAA (Recording Industry Association of America) an ihre Studierenden weiterzugeben, die mithilfe von Tauschbörsen Urheberrechte verletzen. Die Lobbyorganisation der Plattenfirmen verlangt seit Februar von den Hochschulen, dass sie die Angebote sich außergerichtlich mit der RIAA zu einigen, weitergibt.
Seit Beginn der Brief-Aktion der RIAA gibt es lautstarke Kritik an dem Vorgehen. Es gehe der RIAA darum, den üblichen Rechtsweg zu umgehen, um auf einfache Art druck auf Studenten auszuüben, so die Kommentatoren. Denn normalerweise kennt die RIAA nur die IP-Adresse der Nutzer, die sich in Tauschbörsen aufhalten, und müsste eine gerichtliche Verfügung erwirken, um die Universitäten dazu zu zwingen, die Identität dieser Nutzer zu enthüllen. Stattdessen schickt sie nun massenhaft Briefe an die Hochschulen mit der Aufforderung, sie an die entsprechenden Studierenden weiterzuleiten, damit diese sich mit der RIAA außergerichtlich einigen können. Wenn die Universitäten mitspielen, ersparen sie der RIAA den Gang vor Gericht.
[via irights.info]
Tags:
irights.info
RIAA
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